Grötsch Güterwagen

Ganz grob lassen sich Grötsch Blechwagen in zwei Produktionszeiträume einordnen:

Die frühen Fahrzeuge hatten eine matte Lithografie mit dunklen Farben, die späteren eine hoch glänzende Lithografie meist mit leuchtenden Farben. Einige weitere Details sind die Drehgestelle und Kupplungsbefestigung die sich zusammen mit der Lithografie änderten.

Die automatische (mit Märklin kompatible) Kupplung dagegen wurde nur im ersten Produktionszeitraum zeitgleich mit einer einfachen Haken Kupplung angeboten.

Ab 1963/64 hielt dann auch der Kunststoff Einzug bei Grötsch und es wurden konsequent nach und nach alle Blechfahrzeuge durch Kunststoffmodelle ersetzt. Wagenmodelle in Mischbauweise Blech/Kunststoff sind von Grötsch nicht bekannt

Erste Ausführung:

Lithografie 1 ohne Muschel (selten)
Lithografie 1 silberner Kessel
Lithografie 1 mit altem BV Zeichen

Zweite Ausführung:

Bierwagenvariante ohne (!) Schiebetür

Dritte Ausführung:

Lithografie 2 Shell Muschel rechts
Lithografie 2  roter Kessel
Lithografie 2 mit neuem ARAL Zeichen
Die seltenste Variante des Kesselwagens ist die BP-Ausführung

US-Güterwagen

Erste Ausführung:

Pennsylvania Variante mit falscher Tür vom gedeckten Güterwagen
Santa Fe Variante Wagenschürze nicht durchbrochen
Gulf, Mobile & Ohio Gondola mit gelbem Fahrwerk

Zweite Ausführung:

Western Pacific
Pennsylvania Railrod
Gulf, Mobile & Ohio Gondola mit silbernen Drehgestellen

Dritte Ausführung

Monon Railroad
Boston & Maine
New Haven
Santa Fe
Western Pacific
Gulf, Mobile & Ohio Gondola

Links späte Version mit Runddach rechts frühe Version mit Spitzdach die beiden Versionen haben eine unterschiedliche Dach Lithografie

„TT- Güterwagen“ für Spurweite H0

Diese Wagen waren für die Grötsch TT Bahn geplant, die es aber nicht lange gegeben hat. Danach wurden sie mit H0 Drehgestellen versehen und als H0 Bahn verkauft.

Vergleich H0-Version  und TT-Version

© Juni 00 Rainer Haug