Karl Bub Tischeisenbahn

Karl Bub Miniatur Eisenbahn (kurze) Firmengeschichte

Die Firma Karl Bub wurde 1851 in Nürnberg gegründet. Das Programm der ersten Jahre umfasst hauptsächlich Antriebs- und Automodelle. Bereits 1905 beginnt man die Firma Karl BUB mit der Produktion von Blecheisenbahnen sowohl mit als auch und ohne Uhrwerkantrieb. Elektrische Spielzeugeisenbahnn gibt es bei Karl Bub erst ab 1914. Sie entstehen in einer Zusammenarbeit mit Carette.

Tischeisenbahn Spur 00 – 24 mm (1926 -1931)

Im Jahre 1926 werden von Bub erstmals auch sogenannte Tischbahnen verkauft, diese hat allerdings die Spurweite 24 mm. Die Bub 24 mm Bahn gibt es sowohl mit der herkömmlichen 3-Schwellen-Schiene als auch mit dem neuen (wahrscheinlich von Bing kopiertem) Böschungsgleis, und stellt ein eigenes Sammelgebiet dar. Für die Spur 00 – Tischbahn (16,5 mm) ist die 24 mm Tischbahn hier nur in soweit von Bedeutung, als das es für diese Bahn einige Zubehörteile gibt (insbesondere die Bahnhöfe) die auch später noch lange Zeit für die „richtige“ Spur 00-Bahn angeboten werden.

Bahnhof 350 (Export ?)

Zur Karl Bub Tischeisenbahn gehören von Anfang an die beiden Bahnhöfe 349 und 350. Diese beiden Bahnhöfe werden mit einigen Variationen bis zum vorläufigen Ende der Karl Bub 00-Bahn im Jahre 1939 produziert, und sind somit charakteristisch für die Karl Bub Tischeisenbahn.

Auszug aus KB Katalog 1928

Egal ob mit Böschungsgleis oder mit 3-Schwellen-Schiene, bei allen Karl Bub Bahnen die kleiner als Spur 0 sind findet man einen dieser Bahnhöfe. Das im Zeitraum von 1926 – 39 die Tischeisenbahn von 24 auf 16,5 mm „geschrumpft“ ist und folglich auch die Fahrzeuge kleiner wurden hat wohl niemanden wirklich gestört. Die Eisenbahn im Allgemeinen und die Spur 00-Eisenbahn im speziellen waren damals noch reine Spielsachen für Kinder.

Bahnhof 349 (1926 – 1936)

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